Nahrungsmittel mit epigenetisch posiver Wirkung

Nahrungsmittel mit epigenetisch posiver Wirkung

Beitragvon Admin » Sa 9. Aug 2014, 12:45

Diese Nahrungsmittel enthalten eine verhältnismäßig große Menge an Methylgruppen wie z.B. Folat (natürliche Folsäure).
Stoffe mit vielen Methylgruppen stellen sicher, daß mehtyltransportierende Enzyme aktiv bleiben.
Diese Aktivität bewirkt eine Ablösung der Methylgruppen welche ein Gen methylisiert, d.h. inaktiv hält. => das Gen wird wieder aktiv und die dort enthaltenen Proteinbaupläne können wieder zur Erzeugung der entsprechenden Proteine genutzt werden.

Zusammenfassend kann gesagt werden daß Folsäure und einige andere methylhaltige Stoffe inaktive DNA-Strukturen wieder aktivieren können. (Für weitere Details Siehe auch Beitrag zur Epigenetik)
Werden entsprechende Gene wieder aktiviert, so kann z.b. sich ein Körper auch wieder gegen Krebszellen wehren.
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Folathaltige Lebensmittel

Beitragvon Admin » Sa 9. Aug 2014, 12:46

Aubergine
Inhaltsstoffe: http://www.naehrwert-kalorien.de/naehrwert/tabella11209.php
Dieses Gemüse zählt zur Familie der Nachtschattengewächse und enthält sehr viele Bitterstoffe und Solanin, jedoch auch Folsäure und Folat.
Gerate wegen dem Solaningehalt sollte sie nicht roh, sondern nur erhitzt konsumiert werden. Andernfalls können (je nach Menge) leichte Vergiftungserscheinungen und Übelkeit auftreten.
Laut meiner Recherchen ist Folat (Vitamin B9) nicht hitzestabil, Folsäure ist es jedoch.

Bohnen
Die meisten Bohnensorten enthalten im Rohzustand eine ganze Reihe an Fraßschutzstoffen und sollten daher nicht roh verzehrt werden.
Eine Ausnahme stellen Mungobohnen (werden wohl teilweise auch als Mungbohnen (also ohne "o")bezeichnet) dar - diese können roh verzehrt werden. Empfehlung: Bohnen ankeimen lassen, was die Nährstoffwerte stark erhöht)

Süßkartoffel
Die Süßkartoffel kann im Gegensatz zur normalen Kartoffel auch problemlos in großen Mengen roh verzehrt werden.
Sie gilt als eines der nährstoffreichsten Lebensmittel der Welt.
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/suesskartoffel.html
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Grüner Tee

Beitragvon Admin » Sa 9. Aug 2014, 12:56

Grüner Tee besteht aus unfermentierten Teeblättern.
Er enthält lt. meiner Recherchen keine Folsäure.

In Japan ist aufgrund des hohen Grünen-Tee-Konsums trotz hohem Streßfaktor nur eine sehr geringe Krebsrate zu verzeichnen.
Werden die Blätter aufgebrüht, so lösen sich Stoffe aus den Blättern, die -als Tee getrunken- ebenfalls Methylgruppen inaktiver Gene ablösen können.

Laut vorliegender Informationen vermute ich, daß es sich hier um bestimmte inaktive Gene handelt - d.h. evlt nicht "alle" Gene aktiviert werden, sondern nur bestimmte (welche dem Körper erlauben krebshemmende Proteine zu erzeugen)
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Stärkung Abwehrkräfte im Winter

Beitragvon Admin » Sa 9. Aug 2014, 13:20

Meeresfrüchte und auch Lebertran aktivieren im Winter Gene, welche Abwehrkräfte produzieren

meine (von mir aber noch unbelegte) Theorie:
Auch Nüsse, evtl alle Fett/energiereichen Lebensmittel haben diese Wirkung.
(Fetthaltig sind auch Samen die lange aufbewahrt werden- so z.b. Nüsse. Gleiches gilt natürlich auch für Fischfett in Lebertran und Meeresfrüchten)
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Stärkung Krebsabwehr

Beitragvon Admin » Sa 9. Aug 2014, 13:28

Krebsabwehr, d.h. das hemmen unkontrollierten Zellwachstums wird durch sekundäre Pflanzenstoffe in bestimmten Obstsorten hervorgerufen.

meine (von mir aber noch unbelegte) Theorie:
Im Sommer findet aufgrund des höheren Nahrungsangebots ein stärkeres Zellwachstum statt.
Deshalb ist es nötig, unkontrolliertes Wachstum zu hemmen.
Sekundäre Pflanzenstoffe in Obst aber evtl auch in grünen Blättern könnten diese Wirkung im Sommer entfalten.
Gut vorstellbar auch: dies geschieht in in Verbindung mit Vitamin D - durch die höhere Sonnenstrahlung ist die Produktion im Sommer ja automatisch erhöht
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Granatapfel

Beitragvon Admin » Sa 9. Aug 2014, 22:15

Inhaltsstoffe und weitere Infos:
http://www.granataepfel.de/
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weitere unterstützend wirkende Lebensmittel

Beitragvon Admin » Sa 9. Aug 2014, 23:15

Salate (grünes Blattgemüse) und Getreide unterstützen die epigenetisch positive Wirkung der anderen Stoffe.
Mehr Infos hierzu findet man in den Bereichen Entgiftung, Heilkräuter und Rohkost
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